Das Deutsche Maiskomitee e.V. (DMK) ist das zentrale Netzwerk für den Mais- und Sorghumanbau in Deutschland. Als eingetragener Verein bündeln wir die Expertise aus allen Bereichen der Landwirtschaft – von der Forschung über die Züchtung bis hin zur praktischen Verwertung. Unsere satzungsgemäße Aufgabe ist es, den Mais- und Sorghumanbau in Deutschland durch einen gezielten Wissenstransfer zu fördern. 

Ziele & Aufgaben

Unsere Arbeit konzentriert sich auf folgende Kernbereiche:

  • Optimierung von Sorten und Produktionsmethoden.
  • Hinweise zur Silierung sowie der effizienten und leistungsgerechten Verfütterung.
  • Analyse wirtschaftlicher Rahmenbedingungen.
  • Stärkung des gesellschaftlichen Verständnisses für moderne Landwirtschaft.
  • Intensive Kooperation mit der Verwaltung, der Beratung sowie nationalen und internationalen Institutionen.

Ausschüsse und Arbeitsgruppen

Das Herzstück unserer Arbeit ist der Wissensaustausch in spezialisierten Gremien. In fünf Ausschüssen – mit Schwerpunkten auf Züchtung, Anbau, Fütterung, Ökonomie und Kommunikation – sowie in neun Arbeitsgruppen wird die praktische und wissenschaftliche Arbeit des Vereins geleistet.

Meilensteine

18. Januar 1956: Das DMK wird als Nachfolger der 1950 entstandenen „Arbeitsgemeinschaft Deutscher Hybridmais“ gegründet. Die Schwerpunkte lagen auf dem Saatmaisimport, dem Aufbau der deutschen Hybridmaiszüchtung sowie ersten Untersuchungen zu Futterwert und Anbauwürdigkeit. Gefördert wurde die Arbeit durch das Landwirtschaftsministerium und die DLG.

26. September 1972: Angesichts steigender Anbauflächen sahen das Landwirtschaftsministerium und die DLG ihre Förderaufgabe als erledigt an. Engagierte Experten aus Züchtung, Wissenschaft und Ämtern sahen jedoch die Notwendigkeit einer dauerhaften Fachinstanz. Im September 1972 wurde in Nienburg ein neues Konzept vorgestellt, welches das DMK mit eigener Geschäftsstelle, hauptamtlicher Führung und Fachausschüssen auf eigene Beine stellte.

Seit 1972: Bis heute setzt sich das DMK als unabhängiger Verein für die gesamte Wertschöpfungskette ein. Seit 2012 wurde dieses Engagement konsequent auf die Kulturart Sorghum ausgeweitet, um den Herausforderungen des Klimawandels und moderner Fruchtfolgen zu begegnen.


Organisationsstruktur